Welche Zahnpasta ist die Beste? Warentest

Wir Zahnärzte empfehlen: Putzen Sie mindestens zweimal täglich mit einer fluoridhaltigen Zahncreme. Doch ob elektrisch oder per Hand, welche Zahnpasta ist die Richtige.

Rund 5 Tuben verbraucht jeder Deutsche im Jahr. Doch jeder von uns hat die Qual der Wahl. In der Datenbank von Stiftung Warentest befinden sich 92! Produkte.

Die Werbeversprechen sind oft vollmundig. Es werden ein spezieller Kariesschutz, oder Parodontose-Schutz oder wahlweise besonders weiße Zähne versprochen. Doch stimmt das alles?

Fluorid– Wichtiger Wirkstoff gegen Karies

Entscheidend für eine gute Bewertung ist der Wirk­stoff Fluorid, der Karies erwiesenermaßen vorbeugt. Und in den üblichen aufgenommenen Mengen stellt Fluorid, entgegen den Behauptung von Kritikern, der Stoff sei krebserregend, keine Gefahr dar. Fluorid unterstützt die  Mineralisierung der Zahnoberfläche. Die Zähne werden widerstandsfähiger gegen Säuren, was wiederum Karies verhindern kann.

Zahnpasten ohne Fluorid werden von Stiftung Warentest schlechter bewertet.

Warentest empfiehlt außerdem Zahnpasten für Erwachsene mit Zink in handels­üblicher Konzentration. Das Spuren­element soll gegen Bakterien und damit vor Plaque, Zahn­stein, Zahn­fleisch­entzündungen und vor Mund­geruch schützen.

Wenig, mittlerer oder hoher Abrieb?

Grundsätzlich gibt es Zahnpasten mit wenig, mittlerem und hohem Abrieb. Dieser ist abhängig von Art und Menge der enthaltenen Putzkörper. Diese helfen, Verfärbungen durch Nahrungs- und Genussmittel zu entfernen. Je nach Art, reiben sie mehr oder weniger stark ab – sie schmirgeln die Zähne regelrecht sauber. Wer unter freiliegenden Zahnhälsen leidet, sollte deshalb eine Zahnpasta mit niedrigem Abrieb wählen. Das empfindliche Zahnbein ist sonst den Putzkörpern schutzlos ausgeliefert. Dies gilt auch bei Rillen oder Furchen an den Zahnhälsen. Schuld an derlei Schäden ist zumeist die falsche Putztechnik.

Mehr über den Test von Zahnpasta lesen Sie hier.